Welcher Speicher passt zu meinem Balkonkraftwerk?
Ein Balkonkraftwerk erzeugt den meisten Strom mittags – also genau dann, wenn im Haushalt am wenigsten verbraucht wird. Ohne Speicher fließt dieser Überschuss ins Netz. Ein Speicher hält ihn zurück, bis Sie ihn abends brauchen. Die Frage ist nur: welcher.
Drei Werte entscheiden
Bei jedem Speicher sollten Sie auf dieselben drei Angaben schauen:
- Nutzbare Kapazität in kWh – wie viel Strom das Gerät zwischenspeichern kann.
- Lade- und Entladeleistung in Watt – wie schnell es Strom aufnimmt und wieder abgibt. Zu wenig Leistung bedeutet, dass abends nicht genug ankommt, wenn Herd und Waschmaschine gleichzeitig laufen.
- Maximale Ausbaustufe – ob und wie weit sich der Speicher später vergrößern lässt.
Wie groß sollte der Speicher sein?
Als Orientierung dient Ihr Abendverbrauch, nicht der Jahresverbrauch. Entscheidend ist, wie viel Strom Sie zwischen Sonnenuntergang und Schlafenszeit brauchen – denn nur diese Menge kann ein Speicher sinnvoll überbrücken.
Ein größerer Speicher ist nicht automatisch besser: Was nicht regelmäßig geladen und entladen wird, steht nur herum. Wer unsicher ist, startet klein und baut nach – alle hier gelisteten Modelle sind modular erweiterbar.
Unsere Modelle im Überblick
| Modell | Nutzbare Kapazität | Leistung | Ausbaubar bis |
|---|---|---|---|
| Venus E Mini | 2,0 kWh | 1,5 kW bidirektional | – |
| Saturn B2500-D | 2,24 kWh | – | – |
| Venus A | 2,12 kWh | 1,5 kW, 800 VA Standardausgabe | 12,72 kWh |
| Venus D | 2,56 kWh | 2.500 W | 15,36 kWh |
| Jupiter C Plus | 2,56 kWh | – | – |
| Venus E Gen 3.0 | 5,12 kWh | 2.500 W | 15,36 kWh |
Alle Modelle arbeiten mit LiFePO₄-Zellen und sind nach IP65 gegen Staub und Strahlwasser geschützt. Der Venus E Mini ist mit über 10.000 angegebenen Ladezyklen der langlebigste im Programm.
Erweiterungsakkus: unbedingt auf die Basiseinheit achten
Erweiterungsakkus enthalten selbst keine Leistungselektronik. Sie sind ohne die passende Basiseinheit nicht betriebsfähig – und die Zuordnung ist fest: Ein Venus-A-Modul arbeitet ausschließlich mit einem Venus A, ein Venus-D-Modul nur mit einem Venus D. Im Datenblatt jedes Erweiterungsakkus steht dafür die Zeile „Passend zu“.
Nulleinspeisung
In Verbindung mit einem Smart Meter regeln die Geräte die Einspeisung ins Netz auf null und decken stattdessen den laufenden Hausverbrauch. Das erhöht den Anteil des selbst genutzten Stroms.